Gibt es ein Wir?

Ich sitze zuhause, auf meiner Couch und blicke nach rechts. Dort steht das Regal in dem all meine Lieblings Bücher stehen. Geschichten voller Fantasie, voller Liebe, Verzweiflung, Mord und Spannung. Sie viele Geschichten, unterschieden sich alle komplett voneinander. Manche lassen mich lächeln, andere wiederum fesseln mich. Manche lese ich immer wieder, es ist so, als würde man alte Freunde wiedersehen. Man kennt die Geschichten, die Charaktere, ihre Eigenarten. Sie sind uns immer wieder aufs Neue vertraut. Wir verbleiben lieber in den Geschichten, statt uns auf Neue einzulassen. Denn wir wissen nicht, was uns erwartet.

Genauso ist unser Leben. Wir bleiben lieber in unserer gewohnten Ecke sitzen, statt neue Orte und Menschen kennen zu lernen. Wir erinnern uns an unsere Geschichten. All diese kleinen Geschichten, die wir mit Menschen geschrieben haben. Wir erinnern uns zurück. Und lassen neuen Menschen oftmals keine Chance mehr, dass auch sie Geschichten mit uns schreiben können. Zu tief sitzen oftmals Schmerz und Enttäuschungen. Wir sind der Gefangene unserer eigenen traurigen Geschichten.

Warum besinnen wir uns immer auf den Schmerz? Statt die schönen Geschichten in Erinnerung zu behalten und zu hoffen, noch mehr solcher Geschichten schreiben zu können. Ja, manchmal begegnen uns Menschen und die Geschichten sind schneller zu Ende, als sie beginnen haben. Mit wenigen Zeilen sind sie bereits zu Ende erzählt. Manche sind nun mal nicht für uns bestimmt, dass sie ganze Bücher füllen können.

Wenn du einem Menschen begegnest, der dein Herz leuchten lässt, dessen Geruch und seine Umarmung dein Zuhause ist….. vielleicht dann…. geht die Geschichte weiter….

Wenn aus Du und Ich ein Wir wird….

liebste Seelen, verliert die Hoffnung nicht.. irgendwo dort draußen warten so viele schöne neue Geschichten auf uns, wenn wir nur mutig genug sind, sie zu Ende zu erzählen…

in tiefer Liebe,

Eure Traumtänzerseele