Dunkle Wolken

Wenn dunkle Wolken aufziehen, blicken wir gen Himmel, auf den Regen wartend. Wir können keine Sonne sehen, nur die dunklen Wolken, welche sie verhüllen, all das Licht verschlucken, verhüllen. Wir wandern alleine durch die Straßen, alles zieht an uns vorbei. Wir sehen zu, als sähen wir einen Film, doch berührt es uns nicht. Es beginnt zu regnen, wir gehen weiter, werden nass. Eine Kälte, so vertraut, so unerwünscht, so willkommen, wie ein alter Bekannter, nie ganz vergessen. Wir werden langsamer, Dunkelheit umhüllt uns, uns wird so kalt, wir sind so müde, bleiben stehen. Warum sollen wir uns nicht ausruhen, nur für eine Weile? Vergessen, wie es ist, die Einsamkeit und Dunkelheit, die Kälte greift nach unserem Herzen. Dunkle Wolken, die die Sonne gänzlich verhüllen und kein Licht mehr zu uns dringt.

Liebste Seelen, nach einem Gespräch mit einem Menschen, dem es eben gerade so geht, hatte ich den Impuls, diese Gedanken in Worte zu fassen. Auch ich kenne dunkle Wolken, ja auch ich habe vor vielen Jahren keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen, dass ich einfach aufgeben wollte. Doch bitte glaubt mir, es gibt immer irgendwo ein Licht, das für uns leuchtet. Wir sind niemals alleine, egal was ist, es wird immer Menschen geben, die an unserer Seite stehen, uns lieben und uns Trost spenden. Es gibt IMMER einen Grund, weiterzumachen. Egal wie dunkel der Himmel auch ist, wie lange wir durch Kälte und Regen gehen müssen, irgendwo auf der Welt scheint bereits die Sonne, wir müssen nur den Weg finden. Bitte gebt niemals auf.

In tiefer Liebe,

eure Traumtänzerseele