Der süße Schmerz

Oh süße Folter, oh erlösender Schmerz. Befreie mich von meiner Qual, befreie mich von meinem Herz.

Die ständige Hoffnung, die mich vorantrieb, hinterlässt nur Narben, sie sind alles, was mir noch blieb.

Die stetige Erinnerung an das, was nie mein, an all das, was nie wird sein.

Bin gefangen, in einem Tränenmeer. Mein Blick verschleiert, sehe dich nicht mehr.

Jede Nacht lieg ich wach, kein Schlaf der mich erlöst. Es ist der Schmerz, den ich mir wieder und wieder einflöß.

Mein Herz, so oft gebrochen, zusammen gehalten von Narben aller Art. Es schlägt trotz allem noch, ganz leise und unendlich zart.

Verberge und beschütze es, in einem Turm, umhüllt von Nacht. Ein dunkler Engel steht davor, er ist es, der es ab sofort bewacht.

Er legt schützend seine Hand auf mich, kennt meine Qual und singt leise mein Lied. Denn es war letzten Endes der Verstand, er hat mein Herz besiegt.

 

Liebste Seelen, egal wie dunkel die Nacht auch sein mag, so beginnt doch auch jedes Mal ein neuer Tag, der wieder Licht und Wärme bringt. Egal wie oft unser Herz auch bricht, solange es schlägt, gebt nie die Hoffnung auf.

In tiefer Liebe,

eure Traumtänzerseele